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Bei Poolrobotern verläuft die entscheidende Grenze nicht zwischen teuer und günstig, sondern zwischen zwei Bauarten: Kabelgeräte hängen an der Steckdose und schaffen dafür auch Wände und Wasserlinie, Akkugeräte fahren frei durchs Becken und reinigen fast immer nur den Boden.

Dazu kommt eine Angabe, die viele Käufer übersehen: Fast alle Akkumodelle setzen einen ebenen Boden voraus. In einem Becken mit Gefälle, in einem ovalen Aufstellpool oder auf einer Folie mit Falten bleiben sie hängen. Wir haben acht Roboter gegenübergestellt und dabei auf Reinigungsbereich, Laufzeit und die tatsächlich zugelassene Beckengröße geschaut.

8Poolroboter im Vergleich
90 bis 130Laufzeit der Akkumodelle in Minuten
80 bis 170zugelassene Fläche in Quadratmetern
3Modelle, die auch die Wasserlinie reinigen

Die Top 3 auf einen Blick

Beste Wahl
BOTLUXE PC10 Poolroboter Boden und Wand, Wasserlinie,18927LPH Powerreiniger
Kabellos und trotzdem Boden, Wände und Wasserlinie, 120 Minuten, bis 170 Quadratmeter.
Für große Einbaupools
Zodiac Elektrischer Poolroboter Vortex OV 3480, Nur Boden und Boden/Wände/Wasserlinie, Fernsteuerung, WR000147
Becken bis 12 x 6 m, Zyklon-Absaugung, zwei Programme, Fernbedienung und Wagen.
Beste Markenqualität
Dolphin E10 Automatischer Poolreiniger Poolroboter - Nur Bodenreinigung, Aufstellpools bis zu 8 m
Maytronics-Technik für Aufstellpools bis 8 m, zwei Jahre Garantie.

Alle Poolroboter im Vergleich

PoolroboterReinigtAntriebLaufzeitPreisklasse
BOTLUXE PC10Beste WahlBoden, Wände, WasserlinieAkku 5200 mAh120 Minuten€€€
Zodiac Vortex OV 3480Für große EinbaupoolsBoden, Wände, WasserlinieKabel 230 V, 18 m1,5 bis 2,5 Stunden je Programm€€€€
Dolphin E10Beste Markenqualitätnur BodenKabel 230 Vfester Reinigungszyklus€€€
Bocxi PoolroboterBester Preisnur BodenAkku 5200 mAh130 Minuten
Pooleco 10sMit App-Steuerungnur BodenAkku90 Minuten€€
Pondee X1Schnellste Ladungnur BodenAkku120 Minuten
AIPER Scuba SEBekannteste Akku-Markenur BodenAkku90 Minuten
Pooleco 10Einfachste Bedienungnur BodenAkku90 Minuten

Die Poolroboter im Einzelnen

  • ReinigtBoden, Wände und Wasserlinie
  • AntriebAkku 5200 mAh, kabellos
  • Laufzeitbis 120 Minuten
  • Ladezeit2,5 Stunden
  • Motoren3 bürstenlose Motoren
  • Saugleistungbis 18.927 Liter je Stunde
  • Filterkorb4 Liter mit 150 µm Sieb
  • Flächebis 170 m² und 3 m Wassertiefe
  • ModiAuto, Floor und Wall
  • NavigationN-Bahnen an der Wand, S-Bahnen am Boden

Geeignet für: Wer die Wasserlinie mitgereinigt haben will, ohne ein Kabel im Becken zu haben

Der BOTLUXE PC10 löst den eigentlichen Zielkonflikt dieser Produktgruppe: Er fährt kabellos, reinigt aber trotzdem Boden, Wände und Wasserlinie. Alle anderen Akkugeräte in diesem Vergleich schrubben ausschließlich den Beckenboden, alles darüber bleibt Handarbeit.

Möglich macht das die Ausstattung. Drei bürstenlose Motoren wälzen bis zu 18.927 Liter je Stunde um, gefahren wird nicht zufällig, sondern in festen Bahnen: N-förmig an der Wand, S-förmig am Boden. Der Auto-Modus teilt den Akku dabei selbst ein und nimmt sich oberhalb von 50 Prozent Ladung zuerst Wände und Wasserlinie vor.

Auch die Filterwerte sind besser als der Klassendurchschnitt: 4 Liter Korbvolumen statt 2,5, und ein 150-µm-Sieb statt der üblichen 180 µm. Zugelassen ist er für bis zu 170 Quadratmeter und drei Meter Wassertiefe. Wer wissen will, warum sich das Wasser trotz Roboter eintrübt, findet die Ursachen im Beitrag Poolwasser milchig und trüb.

Spricht dafür

  • Einziger Akkuroboter hier, der auch Wände und Wasserlinie reinigt
  • Bis 170 Quadratmeter Fläche und 3 Meter Wassertiefe zugelassen, der höchste Wert im Vergleich
  • Drei bürstenlose Motoren mit bis zu 18.927 Litern Umwälzung je Stunde
  • 4-Liter-Filterkorb, deutlich größer als die 2,5 Liter der günstigen Modelle
  • 150-µm-Sieb hält feinere Partikel zurück als die verbreiteten 180 µm
  • Auto-Modus teilt den Akku sinnvoll auf: erst Wände, dann Boden
  • Geplante Bahnen statt Zufallsfahrt, dadurch weniger ausgelassene Flächen
  • Für Fliesen, Vinyl, Stein, Glas und Mosaik freigegeben
  • Kehrt bei niedrigem Akku selbst an den Rand zurück, Haken liegt bei

Spricht dagegen

  • Fast dreimal so teuer wie die einfachen Akkumodelle
  • Ladezeit von 2,5 Stunden bei 120 Minuten Laufzeit, für sehr große Becken zwei Durchgänge
  • Mit 4-Liter-Korb und drei Motoren schwerer aus dem Wasser zu heben als ein 3-kg-Gerät
  • Kein Gewicht angegeben
  • Keine Kundenbewertungen auf der Produktseite
  • ReinigtBoden allein oder Boden, Wände und Wasserlinie
  • AntriebNetzbetrieb 230 V, 18 m Kabel
  • ProgrammeBoden 1,5 Stunden, komplett 2,5 Stunden
  • Absaugungpatentierte Zyklon-Technik
  • Filter5 Liter, Feinheit 100 µm, Zugang von oben
  • Filterfläche1180 cm²
  • Beckengrößebis 12 x 6 m
  • Gewicht9,5 kg, etwa 15 kg mit Wasser
  • Maße43 x 48 x 27 cm
  • LieferumfangRoboter, Steuergehäuse, Filter, Wagen

Geeignet für: Große eingelassene Becken, in denen ein Akkugerät nicht durchhält

Der Zodiac Vortex OV 3480 ist der Roboter für die großen Becken. Bis zwölf mal sechs Meter gibt der Hersteller frei, und weil er am Netz hängt, gibt es keine Akkugrenze, die den Zyklus vorzeitig beendet.

Zwei Programme stehen zur Wahl: anderthalb Stunden nur der Boden, zweieinhalb Stunden Boden, Wände und Wasserlinie. Die patentierte Zyklon-Absaugung hält die Saugkraft dabei über die gesamte Laufzeit konstant, statt mit vollem Filter nachzulassen. Der Filter selbst fasst fünf Liter, hat 1180 Quadratzentimeter Fläche und wird von oben entnommen, ohne das Gerät umzudrehen.

Zwei Punkte muss man wissen: Mit Wasser wiegt er rund 15 Kilogramm, das Herausheben ist echte Arbeit, und die Anleitung liegt laut Hersteller auf Französisch bei. Auch die deutsche Produktbeschreibung ist offensichtlich maschinell übersetzt. An der Technik ändert das nichts, an der Inbetriebnahme schon.

Spricht dafür

  • Für Becken bis 12 x 6 m zugelassen, mit Abstand die größte Beckenfläche hier
  • Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie in einem Durchgang
  • Netzbetrieb, damit keine Laufzeitgrenze durch einen Akku
  • Zwei getrennte Programme, kurz für den Boden, lang für alles
  • Patentierte Zyklon-Absaugung hält die Saugleistung über den ganzen Zyklus konstant
  • 5-Liter-Filter mit 1180 cm² Filterfläche, von oben zugänglich
  • 100-µm-Feinheit serienmäßig, optional gröber oder feiner erhältlich
  • Transportwagen und Fernsteuerung liegen bei

Spricht dagegen

  • Teuerstes Gerät im Vergleich
  • 18 Meter Kabel im Becken, das sich beim Fahren verdrehen kann
  • Mit Wasser gefüllt rund 15 kg, das Herausheben ist Arbeit
  • Bedienungsanleitung laut Hersteller in französischer Sprache
  • Die deutsche Produktbeschreibung ist erkennbar maschinell übersetzt und stellenweise unverständlich
  • Kompletter Zyklus dauert 2,5 Stunden
Platz 3

Dolphin E10 Automatischer Poolreiniger

Beste Markenqualität
  • Reinigtnur den Boden
  • AntriebNetzbetrieb
  • BeckengrößeAufstellpools bis 8 m
  • NavigationScan-Software für eine geplante Route
  • Filtereinschichtig, für Blätter und groben Schmutz
  • HerstellerMaytronics
  • Garantie2 Jahre
  • Besonderheitsenkt Chemikalienverbrauch durch Umwälzung

Geeignet für: Runde Aufstellpools, in denen ein zuverlässiger Bodenreiniger genügt

Der Dolphin E10 ist das Markengerät in dieser Liste. Maytronics baut Poolroboter seit Jahrzehnten, und der E10 ist das Einstiegsmodell für Aufstellbecken bis acht Meter. Zwei Jahre Garantie sind hier die längste Zusage.

Statt zufällig durchs Becken zu stoßen, scannt er den Pool und fährt anschließend eine geplante Route ab. Das ist der Unterschied, den man nach dem ersten Durchgang am Boden sieht: keine ausgelassenen Streifen. Als Netzgerät kennt er außerdem keine Akkugrenze und wälzt nebenbei Wasser um, was den Chemikalienverbrauch senkt.

Die Einschränkung steht schon im Produktnamen: nur Bodenreinigung. Die Filtration ist zudem einschichtig und auf Blätter und groben Schmutz ausgelegt, feiner Sand wird eher aufgewirbelt als aufgenommen. Für den Preis bekommt man beim BOTLUXE mehr Funktion, beim Dolphin dafür die längere Erfahrung des Herstellers.

Spricht dafür

  • Von Maytronics, dem bekanntesten Hersteller für Poolreinigungsroboter
  • Zwei Jahre Herstellergarantie, das längste Versprechen in diesem Vergleich
  • Scannt das Becken und fährt eine geplante Route statt zufälliger Bahnen
  • Speziell für die Gegebenheiten von Aufstellpools ausgelegt
  • Für Becken bis 8 Meter Durchmesser freigegeben
  • Netzbetrieb, also keine Laufzeitgrenze durch einen Akku
  • Wälzt das Wasser um und senkt damit den Chemikalienbedarf

Spricht dagegen

  • Reinigt ausdrücklich nur den Boden, Wände und Wasserlinie bleiben Handarbeit
  • Nur einschichtige Filtration, feiner Sand und Pollen gehen eher durch
  • Teurer als der BOTLUXE, der zusätzlich Wände reinigt
  • Kabel im Becken
  • Weder Gewicht noch Filtervolumen angegeben
  • Keine Kundenbewertungen vorhanden
  • Reinigtnur den Boden
  • AntriebAkku 5200 mAh, 7 Zellen
  • Laufzeitbis 130 Minuten
  • Ladezeitetwa 5 Stunden
  • Flächebis 110 m²
  • Gewichtetwa 3 kg
  • Sauganlage2 Sauganschlüsse und eine lange Einzelbürste
  • SchutzartIPX8
  • RückholungSelbstparken plus schwimmendes Band
  • Einschränkungnicht für schräge Becken

Geeignet für: Der günstigste Weg zu einem Roboter mit langer Laufzeit

Der Bocxi ist das Preisargument dieser Liste, und er gewinnt es nicht nur über den Preis. Mit 130 Minuten hat er die längste Laufzeit im gesamten Vergleich, und mit 110 Quadratmetern Flächenfreigabe deckt er deutlich mehr ab als die 80 Quadratmeter der übrigen Akkugeräte.

Praktisch fällt vor allem das Gewicht auf: rund drei Kilogramm. Wer schon einmal ein wassergefülltes 15-Kilo-Gerät aus dem Becken gezogen hat, weiß, was dieser Unterschied im Alltag bedeutet. Herausgeholt wird er über ein schwimmendes Band, ohne selbst ins Wasser zu steigen.

Die Grenzen sind die der ganzen Klasse: nur Bodenreinigung, und ausdrücklich nicht für Becken mit Gefälle. Dazu kommt eine Ladezeit von etwa fünf Stunden, er ist also kein Gerät für zwei Durchgänge an einem Tag. Wer lieber selbst absaugt, findet die Alternativen im Vergleich der Akku-Poolsauger.

Spricht dafür

  • Mit 130 Minuten die längste Akkulaufzeit im ganzen Vergleich
  • Bis 110 Quadratmeter Fläche, mehr als die 80 m² der Konkurrenz in dieser Preisklasse
  • Nur etwa 3 kg, das leichteste Gerät hier und mühelos herauszuheben
  • Zwei Sauganschlüsse und eine durchgehende Bürste statt nur einer Öffnung
  • 5200-mAh-Akku mit sieben Zellen
  • IPX8 als Schutzart, auf Dauerbetrieb unter Wasser ausgelegt
  • Schwimmendes Band zum Herausziehen, ohne nass zu werden
  • Günstigster Preis in diesem Vergleich

Spricht dagegen

  • Reinigt ausschließlich den Boden
  • Ausdrücklich nicht für schräge Becken geeignet
  • Ladezeit von rund 5 Stunden, die längste hier
  • Kein Filtervolumen und keine Filterfeinheit angegeben
  • Wenig bekannte Marke ohne Servicehistorie
  • Keine Kundenbewertungen vorhanden
  • Reinigtnur den Boden
  • AntriebAkku, kabellos
  • Laufzeitbis 90 Minuten
  • Flächebis 80 m²
  • MotorenDrei-Motoren-System
  • Filterkorb2,5 Liter mit 180 µm
  • SteuerungApp und Fernbedienung
  • FormManta-Design für besseres Gleiten
  • Rückholungautomatisches Parken am Rand

Geeignet für: Wer den Roboter gezielt in eine Ecke schicken will statt ihn fahren zu lassen

Der Pooleco 10s ist das einzige Gerät hier, das man aktiv lenken kann. Über App oder Fernbedienung lässt er sich starten, stoppen und gezielt in eine Ecke schicken, statt zu warten, bis er von allein dort vorbeikommt. Bei einem eckigen Becken mit einer Problemstelle ist das mehr wert, als es klingt.

Angetrieben wird er von drei Motoren, eine Stufe über dem üblichen Doppelantrieb dieser Preisklasse, und der 2,5-Liter-Filterkorb mit 180 µm ist für den Preis großzügig. Die flache, dem Mantarochen nachempfundene Form legt sich an Bodenkonturen an.

Die Werte bleiben Klassenniveau: 90 Minuten Laufzeit, 80 Quadratmeter Freigabe, nur Boden. Wer länger fahren will, nimmt den Bocxi, wer mehr reinigen will, den BOTLUXE. Wer steuern will, greift hier zu.

Spricht dafür

  • Einziges Gerät hier mit App- und Fernbedienungssteuerung
  • Drei Motoren statt der üblichen zwei, spürbar mehr Saugleistung
  • Gezielte Steuerung in einzelne Poolzonen, statt auf die Zufallsroute zu warten
  • 2,5-Liter-Filterkorb, groß für diese Preisklasse
  • Flaches Manta-Design, das sich an Bodenkonturen anlegt
  • Automatisches Parken am Beckenrand
  • Deutlich günstiger als die Kabelgeräte

Spricht dagegen

  • Nur 90 Minuten Laufzeit, 40 Minuten weniger als der Bocxi
  • Reinigt ausschließlich den Boden
  • Auf 80 Quadratmeter begrenzt
  • 180-µm-Filter, gröber als die 150 µm des BOTLUXE
  • Kein Gewicht und keine Ladezeit angegeben
  • Keine Kundenbewertungen vorhanden
  • Reinigtnur den Boden
  • AntriebAkku, kabellos
  • Laufzeitbis 120 Minuten
  • Ladezeit2,5 Stunden Schnellladung
  • Flächebis 80 m²
  • Motoren2 bürstenlose Motoren
  • Filter180 µm Feinfilter
  • BedienungEin-Knopf-Start ohne App
  • BödenVinyl, PVC, Beton und GFK
  • Beckenformenrund, oval und rechteckig, ebener Boden

Geeignet für: Haushalte, die zwei Durchgänge an einem Tag fahren wollen

Der Pondee X1 ist der Roboter für alle, die ihn zweimal am Tag ins Wasser setzen wollen. 120 Minuten Laufzeit und nur 2,5 Stunden Ladezeit ergeben eine Rechnung, die beim Bocxi mit seinen fünf Ladestunden nicht aufgeht.

Angetrieben wird er von zwei bürstenlosen Motoren, die ohne Kohlebürsten auskommen und damit weniger Verschleißteile haben. Gestartet wird per Knopfdruck, ohne App und ohne Kopplung. Der 180-µm-Feinfilter wird herausgenommen, abgespült und wieder eingesetzt.

Freigegeben ist er für runde, ovale und rechteckige Becken mit ebenem Boden, bis 80 Quadratmeter, auf Vinyl, PVC, Beton und GFK. Wie bei allen Akkugeräten dieser Klasse gilt: sobald der Boden ein Gefälle hat, ist das Gerät falsch.

Spricht dafür

  • 2,5 Stunden Ladezeit, nur halb so lang wie beim Bocxi
  • 120 Minuten Laufzeit, der zweitbeste Wert im Vergleich
  • Zwei bürstenlose Motoren, wartungsärmer als Motoren mit Kohlebürsten
  • Ausdrücklich für runde, ovale und rechteckige Becken freigegeben
  • Für Vinyl, PVC, Beton und GFK geeignet
  • Ein-Knopf-Start ohne App-Einrichtung
  • 180-µm-Feinfilter für Sand und kleine Partikel
  • Leichtes Gehäuse, für die ganze Familie handhabbar

Spricht dagegen

  • Reinigt ausschließlich den Boden
  • Nur bis 80 Quadratmeter zugelassen
  • Braucht einen ebenen Boden, Becken mit Gefälle scheiden aus
  • Kein Gewicht und kein Filtervolumen angegeben
  • Keine App- oder Fernsteuerung
  • Keine Kundenbewertungen vorhanden
Platz 7

AIPER Scuba SE Kabelloser Poolroboter

Bekannteste Akku-Marke
  • Reinigtnur den Boden
  • AntriebAkku, kabellos
  • Laufzeit90 Minuten
  • Flächebis 80 m² bei vollständig ebenem Boden
  • Bürsten2 Bodenbürsten
  • Formhydrodynamisches Gehäuse
  • RückholungSelbstparken am Beckenrand
  • Wasserablassbis 80 Prozent in 15 Sekunden
  • Garantie2 Jahre

Geeignet für: Kleine, flache Aufstellpools und Käufer, die auf einen bekannten Namen setzen

Der Aiper Scuba SE ist das Einstiegsmodell des bekanntesten Herstellers in diesem Segment. Zwei Jahre Garantie und ein etablierter Kundendienst sind bei einem Gerät, das jeden Sommer im Wasser liegt, ein Argument für sich.

Das nützlichste Detail ist unscheinbar: ein Wasserablasssystem, das binnen 15 Sekunden bis zu 80 Prozent des aufgenommenen Wassers ablässt. Genau dieses Wasser macht andere Roboter beim Herausheben so schwer. Dazu kommen zwei Bodenbürsten, die Ablagerungen aus der Folie arbeiten, statt nur darüber zu saugen.

Die Einschränkungen benennt Aiper ungewöhnlich deutlich: kein Gefälle, keine unebenen oder ovalen Becken, keine Falten im Liner. Wer einen runden Aufstellpool mit glattem, flachem Boden hat, bekommt ein solides Gerät. Alle anderen sollten weiterlesen.

Spricht dafür

  • Aiper ist die bekannteste Marke im Bereich der Akku-Poolroboter
  • Zwei Jahre Garantie, so lang wie beim Dolphin
  • Wasserablasssystem entleert in 15 Sekunden bis zu 80 Prozent des Wassers, das Herausheben wird deutlich leichter
  • Zwei Bodenbürsten arbeiten Ablagerungen aus der Folie
  • Hydrodynamisches Gehäuse, verbraucht weniger Energie fürs Fahren
  • Parkt bei schwachem Akku selbst am Rand
  • Kompakt und leicht zu verstauen

Spricht dagegen

  • Mit 90 Minuten die kürzeste Laufzeit im Vergleich
  • Ausdrücklich nicht geeignet für unebene, schräge oder ovale Becken
  • Auch Folienfalten im Liner werden als Ausschlusskriterium genannt
  • Nur Bodenreinigung
  • Kein Filtervolumen und keine Filterfeinheit angegeben
  • Keine Kundenbewertungen vorhanden
  • Reinigtnur den Boden
  • AntriebAkku, kabellos
  • Laufzeitbis 90 Minuten
  • Flächebis 80 m²
  • MotorenDual-Motor-System
  • Filterkorb2,5 Liter mit 180 µm
  • BedienungEin-Knopf-Start
  • Rückholungfährt selbst an den Beckenrand
  • EinsatzAufstellpools und kleine ebene Einbaupools

Geeignet für: Wer einfach nur einen Knopf drücken will und keine App braucht

Der Pooleco 10 ist der kleine Bruder des 10s: gleicher Filterkorb, gleiche Laufzeit, gleiche Flächenfreigabe, aber zwei statt drei Motoren und ohne App. Dafür ist er günstiger, und für die tägliche Pflege eines Aufstellpools reicht das aus.

Bedient wird er über einen einzigen Knopf. Kein Koppeln, keine Fernbedienung, die verlegt wird: einschalten, ins Wasser setzen, herausholen, wenn er am Rand parkt. Der 2,5-Liter-Korb mit 180 µm fängt Blätter, Sand und Algen und wird anschließend nur ausgespült.

Er ist damit der Roboter für den kleinen, ebenen Aufstellpool und für alle, die kein Gerät mit Menüs im Garten haben wollen. Wer mehr Saugkraft oder gezielte Steuerung will, zahlt beim 10s den überschaubaren Aufpreis. Wie sich die Poolpflege insgesamt aufteilt, beschreibt der Beitrag Pool reinigen ausführlich.

Spricht dafür

  • Günstiger als der 10s bei gleichem Filterkorb und gleicher Laufzeit
  • 2,5-Liter-Filterkorb mit 180 µm hält Blätter, Sand und Algen zurück
  • Ein-Knopf-Bedienung ohne Einrichtung
  • Dual-Motor-System für die tägliche Pflege ausreichend
  • Fährt bei niedrigem Akku selbst an den Beckenrand
  • Kein Haken und kein Zubehör zur Entnahme nötig
  • Ausdrücklich für Aufstellpools und kleine ebene Einbaupools ausgelegt

Spricht dagegen

  • Nur zwei Motoren statt drei wie beim 10s, entsprechend weniger Saugleistung
  • 90 Minuten Laufzeit, der niedrigste Wert zusammen mit Aiper und Pooleco 10s
  • Keine App und keine Fernbedienung
  • Reinigt ausschließlich den Boden
  • Auf 80 Quadratmeter und ebene Böden begrenzt
  • Kein Gewicht und keine Ladezeit angegeben
  • Keine Kundenbewertungen vorhanden

Welcher Poolroboter für welchen Fall

Welches Set passt zu Ihnen?
Wände und Wasserlinie ohne Kabel
Einziger Akkuroboter hier, der auch über der Bodenlinie arbeitet.
Großes Einbaubecken
Freigegeben bis 12 x 6 m, ohne Laufzeitgrenze am Netz.
Runder Aufstellpool bis 8 m
Maytronics-Technik mit geplanter Route und zwei Jahren Garantie.
Kleines Budget, große Fläche
130 Minuten Laufzeit und 110 m² zum niedrigsten Preis.
Gezielt eine Ecke reinigen
Steuerung über App und Fernbedienung, drei Motoren.
Zwei Durchgänge am selben Tag
120 Minuten Laufzeit bei nur 2,5 Stunden Ladezeit.

Ratgeber: Den richtigen Poolroboter kaufen

Kabel oder Akku: Netzgeräte laufen unbegrenzt und schaffen meist auch Wände und Wasserlinie, schleppen dafür ein Kabel durchs Becken, das sich verdrehen kann. Akkugeräte sind leichter, schneller eingesetzt und günstiger, reinigen aber fast immer nur den Boden und sind nach 90 bis 130 Minuten leer.

Ebener Boden ist Voraussetzung: Fast alle Akkumodelle stehen ausdrücklich nur für flache Böden ohne Gefälle bereit, teilweise sogar ohne Falten im Liner. Wer ein Becken mit tiefem Ende hat, braucht ein Kabelgerät oder ein ausdrücklich für Schrägen freigegebenes Modell. Diese Angabe steht meist im Kleingedruckten und ist der häufigste Grund für Enttäuschung.

Reinigungsbereich vor der Laufzeit: Ein Roboter, der nur den Boden macht, spart die halbe Arbeit. Wasserlinie und Wände sind aber genau die Stellen, an denen sich Fettfilm und Algen absetzen und die man sonst mit der Bürste angehen muss. Wer diesen Teil loswerden will, braucht ein Gerät mit Wandfunktion.

Filterfeinheit beachten: 180 µm sind Standard und halten Blätter, Insekten und groben Sand zurück. 150 µm oder feiner erwischen auch Pollen und feine Schwebstoffe, setzen sich dafür schneller zu. Wer viele Bäume am Becken stehen hat, achtet zusätzlich auf das Korbvolumen: 2,5 Liter sind knapp, 4 bis 5 Liter reichen für einen kompletten Durchgang.

Beckenfläche und Wassertiefe prüfen: Die Angaben in Quadratmetern gelten für einen Durchgang mit voller Ladung. Bei 80 Quadratmetern und einem größeren Becken schafft das Gerät nur einen Teil, und der Rest wartet auf die nächste Ladung. Die maximale Wassertiefe ist die zweite Grenze, sie liegt oft bei zwei bis drei Metern.

Gewicht beim Herausheben: Ein Roboter mit Wasser in den Kammern wiegt schnell das Anderthalbfache seines Trockengewichts, bei großen Kabelgeräten sind das rund 15 Kilogramm über den Beckenrand. Ein Ablasssystem oder ein Trockengewicht von drei Kilogramm macht diesen Teil der Arbeit erheblich angenehmer.

Rückholung mitdenken: Selbstparken am Beckenrand klingt nach einer Nebensache, ist aber der Unterschied zwischen kurz zugreifen und mit dem Kescher hinterherfischen. Schwimmende Bänder oder Haken gehören idealerweise zum Lieferumfang.

Was der Roboter nicht ersetzt: Treppenstufen, Ecken und die Stellen hinter der Leiter bleiben Handarbeit, ebenso die Wasserwerte. Ein Roboter hält das Becken sauber, er ersetzt aber weder Filteranlage noch Chemie. Immerhin wälzt er zusätzlich Wasser um, was den Chemikalienverbrauch etwas senkt.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Poolroboter und Poolsauger?

Ein Poolroboter arbeitet als eigenständiges Gerät mit eigenem Motor und eigenem Filter und fährt das Becken selbstständig ab. Ein automatischer Poolsauger hängt dagegen an der Filterpumpe und wird vom Wasserdruck bewegt, ohne eigenen Antrieb. Der Roboter reinigt gründlicher und schneller, kostet aber deutlich mehr in der Anschaffung.

Reinigt ein Poolroboter auch die Wände?

Nur, wenn der Hersteller das ausdrücklich angibt. Von den acht Geräten hier schaffen drei Boden, Wände und Wasserlinie, alle anderen ausschließlich den Boden. Bei den kabellosen Akkugeräten ist die reine Bodenreinigung die Regel, der BOTLUXE PC10 ist hier die Ausnahme.

Wie oft sollte der Poolroboter laufen?

In der Badesaison genügt es meist, ihn zwei- bis dreimal pro Woche fahren zu lassen. Nach Sturm, starkem Pollenflug oder einer Poolparty lohnt ein zusätzlicher Durchgang. Wichtiger als die Häufigkeit ist, den Filterkorb nach jedem Einsatz auszuspülen, ein zugesetzter Filter senkt die Saugleistung sofort spürbar.

Funktioniert ein Akku-Poolroboter in einem Becken mit Gefälle?

In aller Regel nicht. Die Hersteller schreiben das ausdrücklich dazu: ebener Boden, kein Gefälle, teilweise auch keine ovalen Becken und keine Falten im Liner. Auf einer Schräge verliert der Roboter den Bodenkontakt oder bleibt hängen. Für solche Becken sind kabelgebundene Modelle die richtige Wahl.

Wie lange hält der Akku eines Poolroboters?

Eine Ladung reicht je nach Modell für 90 bis 130 Minuten, das entspricht 80 bis 110 Quadratmetern Beckenfläche. Die Ladezeit liegt zwischen 2,5 und 5 Stunden. Wer an einem Tag zwei Durchgänge fahren möchte, achtet auf die Ladezeit und nicht nur auf die Laufzeit.

Senkt ein Poolroboter wirklich den Chemikalienverbrauch?

Ein wenig, ja. Der Roboter wälzt beim Fahren zusätzlich Wasser um und entfernt organischen Schmutz, bevor er sich zersetzt. Beides verringert den Bedarf an Desinfektionsmitteln. Ersetzen kann er die Wasserpflege aber nicht, gemessen und nachdosiert werden muss weiterhin.

Fazit

Für die meisten Poolbesitzer ist der BOTLUXE PC10 die sinnvollste Wahl: Er fährt kabellos, reinigt trotzdem Boden, Wände und Wasserlinie, ist für 170 Quadratmeter und drei Meter Tiefe freigegeben und filtert mit 150 µm feiner als der Klassendurchschnitt. Damit deckt er als einziges Akkugerät auch die Stellen ab, an denen sich der Schmutzrand bildet.

Wer ein großes eingelassenes Becken hat, kommt am netzbetriebenen Zodiac Vortex OV 3480 mit seiner Freigabe bis zwölf mal sechs Meter kaum vorbei. Und wer schlicht den Boden eines flachen Aufstellpools sauber halten will, bekommt mit dem Bocxi für den kleinsten Preis die längste Laufzeit im Vergleich. Wichtig bleibt in allen Fällen der Blick auf den Beckenboden: Sobald er Gefälle hat, scheidet fast jedes Akkugerät aus.

Die Redaktion von WassersportMax besteht aus echten Wassersport-Fans. Von Kajakfahrern, über Segler und Taucher bis Stand Up Paddler sind (fast) alle Wassersportarten vertreten. Unsere Inhalte wurden schon millionenfach gelesen und in vielen Zeitungen aufgegriffen.

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