Im Whirlpool sammelt sich am Boden alles, was der Filter nicht erwischt: Sand von den Füßen, Hautschuppen, Blütenstaub, Reste von Pflegemitteln. Ein Kescher holt das nicht heraus, und der Filter zieht es erst gar nicht an. Dafür gibt es Sauger, die klein genug sind, um zwischen Sitzbank und Fußraum zu kommen.
Wir haben sechs Modelle zusammengestellt, vom einfachen Batteriesauger bis zum Akkugerät mit eigener Stange. Alle arbeiten ohne Schlauch und ohne Anschluss an die Anlage, sie saugen den Schmutz in einen eigenen Behälter. Wer dazu die Wasserpflege im Griff behalten will, findet die passenden Mittel im Whirlpool Reiniger Test.
Die besten Whirlpool Sauger im Überblick
| Modell | Antrieb | Laufzeit | Stange | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Bestway LAY-Z-SPA XtrasBeste Wahl | Akku, USB-Ladung | bis 50 Minuten | 150 cm | €€ |
| PoolyPoly AkkusaugerMeiste Aufsätze | Lithium-Ionen-Akku | rund 90 Minuten | bis 165 cm | €€€€ |
| Pool Blaster 100EFür enge Sitzbereiche | Akku | 40 Minuten | Sektionalstange | €€€€ |
| Poolwonder CleverixBeste Verarbeitung | Akku, USB-Ladung | über 45 Minuten | 205 cm, 8-teilig | €€€ |
| Pool Blaster Spa Vac PlusBestes Preis-Leistung | 4 Batterien Typ C | 1,5 Stunden | ohne, Handgerät | € |
| vidaXL PoolsaugerGünstigster Einstieg | Batterie | herstellerabhängig | ohne, Handgerät | € |
Die sechs Sauger im Einzelnen
- AntriebAkku, USB-Ladekabel
- Laufzeitbis 50 Minuten
- Ladezeit4 bis 5 Stunden
- FilterEdelstahl, auswaschbar
- Maße150 x 16,8 x 9,6 cm
Geeignet für: Aufblasbare Whirlpools, für die der Sauger ohnehin gedacht ist
Der Bestway-Sauger ist der naheliegende Griff, wenn der Whirlpool selbst von Bestway stammt. Der Saugkopf schwenkt, sitzt auf Rädern und trägt Bürsten, damit löst er auch angesetzten Belag von der weichen Innenwand, statt nur darüber zu gleiten.
Der Schmutz landet in einem Edelstahlfilter. Der wird nach dem Saugen herausgenommen und unter dem Wasserhahn ausgespült, Verbrauchsmaterial fällt also nicht an. Geladen wird über ein USB-Kabel, was praktisch ist, weil kein eigenes Netzteil verloren gehen kann.
Die 50 Minuten Laufzeit reichen für ein Becken locker mehrfach. Nach jeder Ladung stehen allerdings vier bis fünf Stunden am Kabel an, ein Zweitakku ist nicht vorgesehen. Wer regelmäßig saugt, plant das Laden am besten fest ein.
Spricht dafür
- Schwenkbarer Saugkopf mit Rädern und Bürsten, kommt in Ecken und an Wände
- Kein Schlauch, kein Stromanschluss am Becken
- Edelstahlfilter statt Papierbeutel, wird einfach ausgespült
- Passt vom Hersteller her zu den verbreiteten LAY-Z-SPA-Becken
Spricht dagegen
- Fast fünf Stunden Ladezeit für 50 Minuten Betrieb
- Bei stark verschmutztem Boden muss zwischendurch geleert werden
- AntriebLithium-Ionen-Akku
- Laufzeitrund 90 Minuten
- Ladezeitetwa 2 Stunden
- Stangebis 165 cm
- Aufsätze3 Köpfe plus Walzenbürste
Geeignet für: Whirlpool und kleiner Pool im selben Garten
Der PoolyPoly ist der vielseitigste Sauger hier. Drei Köpfe decken unterschiedliche Aufgaben ab: der dreieckige kommt in Ecken und an die Rundung des Beckens, der lange räumt Flächen ab, die Saugdüse holt einzelne Brocken.
Praktisch ist der Wassersensor. Sobald das Gerät 30 Zentimeter tief eintaucht, läuft es an, beim Herausziehen schaltet es ab. Man muss also nicht mit nassen Händen am Schalter hantieren. Im flachen Fußraum eines Whirlpools greift die Automatik allerdings nicht immer.
Mit rund 90 Minuten Laufzeit bei zwei Stunden Ladezeit ist das Verhältnis das beste im Vergleich. Wer neben dem Whirlpool noch einen Aufstellpool betreut, holt den Aufpreis über die gesparte Zeit wieder herein.
Spricht dafür
- Drei Aufsätze: dreieckig für Ecken, lang für Flächen, Saugdüse für Punkte
- Sensor schaltet ab 30 Zentimeter Wassertiefe selbst ein und beim Herausnehmen aus
- Rund 90 Minuten Laufzeit bei nur zwei Stunden Ladezeit
- Walzenbürste löst Belag, statt ihn nur aufzuwirbeln
Spricht dagegen
- Der teuerste Sauger im Feld
- Der Einschaltsensor braucht 30 Zentimeter Wasser, im flachen Fußraum arbeitet er nicht automatisch
- AntriebAkku
- Laufzeit40 Minuten
- Bauformeinteilig
- EinlassHigh-Flow für feinen Sand
- ZubehörSektionalstange, Ladegerät
Geeignet für: Whirlpools mit vielen Konturen, Fußräumen und Sitzbänken
Der 100E ist auf die Form eines Whirlpools zugeschnitten. Er ist einteilig gebaut und schmal genug, um zwischen Sitzbank und Boden zu passen. Genau dort sammelt sich der Schmutz, und genau dort scheitern breite Poolköpfe.
Der High-Flow-Einlass ist auf feinen Sand ausgelegt, also auf das, was von Badeschuhen und Füßen hereinkommt. Der Schmutzbehälter fasst doppelt so viel wie der des kleinen Spa Vac, das spart Leerungen mitten im Durchgang.
Die 40 Minuten Laufzeit sind knapp bemessen, für ein Becken dieser Größe aber ausreichend. Eine Bürste hat der 100E nicht, festsitzenden Belag löst man vorher mit einem Schwamm.
Spricht dafür
- Einteilige Bauform kommt an Stellen, an denen breite Köpfe hängen bleiben
- Doppelte Schmutzkapazität gegenüber dem kleinen Spa Vac
- High-Flow-Einlass zieht auch feinen Sand ein
- Sektionalstange und Ladegerät liegen bei
Spricht dagegen
- 40 Minuten sind die kürzeste Laufzeit unter den Akkugeräten
- Ohne Bürste, festsitzender Belag muss vorher gelöst werden
- HerkunftÖsterreich
- AntriebAkku, USB-Kabel
- Laufzeitüber 45 Minuten
- Ladezeitetwa 4 Stunden
- Stange205 cm, 8 Segmente, Marine-Edelstahl
Geeignet für: Wer ein Gerät will, das mehrere Saisons übersteht
Der Cleverix fällt durch die Verarbeitung auf. Die Stange besteht aus acht verschraubbaren Segmenten aus Marine-Edelstahl und misst zusammengesetzt 205 Zentimeter. Das ist kein Steckrohr, das nach zwei Sommern klemmt.
Der Saugkopf sitzt an einem Schwenkarm mit Auto-Kipp und folgt damit der Beckenform, ohne dass man mit der Stange nachjustiert. Die Saugwirkung bleibt über die volle Breite von 18 Zentimetern gleich, statt nur in der Mitte zu ziehen.
Geladen wird per USB, ein Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang, ein vorhandenes Handy-Ladegerät reicht aber. Nach gut vier Stunden stehen wieder über 45 Minuten Saugzeit bereit.
Spricht dafür
- Verschraubte Stange aus Marine-Edelstahl statt Steckrohr aus Kunststoff
- Schwenkarm mit Auto-Kipp folgt der Beckenform
- Patentiertes Prinzip mit gleichmäßiger Saugkraft über die volle Breite von 18 Zentimetern
- Superleicht trotz langer Stange
Spricht dagegen
- Rund vier Stunden Ladezeit
- USB-Kabel liegt bei, ein Netzteil nicht
- Antrieb4 Batterien Typ C
- Laufzeit1,5 Stunden
- Filterwiederverwendbar
- BesonderheitRückhalteventil
- BauformHandsauger
Geeignet für: Kleine Whirlpools, in denen man ohnehin von Hand nacharbeitet
Der Spa Vac Plus ist der Klassiker unter den Whirlpoolsaugern und der günstigste vernünftige Einstieg. Er läuft mit vier C-Batterien und hält damit eineinhalb Stunden durch, länger als jedes Akkugerät hier.
Das patentierte Rückhalteventil ist der eigentliche Punkt: Es verhindert, dass der aufgesaugte Schmutz beim Herausziehen aus dem Wasser wieder herausrieselt. Genau das passiert bei billigen Handsaugern regelmäßig.
Eine Stange gehört nicht dazu. Bei einem Whirlpool mit anderthalb Metern Durchmesser ist das verkraftbar, man kommt von jeder Seite an den Boden. Für einen Pool wäre das Gerät die falsche Wahl.
Spricht dafür
- Längste Laufzeit im Feld, Batterien sind überall nachzukaufen
- Rückhalteventil verhindert, dass Schmutz beim Herausziehen zurückläuft
- Filterbeutel ist auf Sand und Schlamm ausgelegt
- Kein Pumpen, kein Wasseranschluss, kein Vorlauf
Spricht dagegen
- Batteriebetrieb kostet auf Dauer mehr als ein Akku
- Ohne Stange, man muss sich über den Beckenrand beugen
- AntriebBatterie
- BauformHandsauger
- Bürsteabnehmbar
- Bedienungein Schalter
- EinsatzWhirlpool und kleines Becken
Geeignet für: Gelegentliche Reinigung, wenn der Sauger meist im Schrank steht
Der vidaXL ist das einfachste Gerät hier. Ein Schalter, ein Behälter, eine abnehmbare Bürste, mehr gibt es nicht. Wer alle paar Wochen einmal den Boden abzieht, kommt damit hin.
Die Bürste ist der nützlichste Teil: Sie löst den Belag direkt beim Saugen, statt ihn nur aufzuwirbeln. Bei den weichen Innenwänden aufblasbarer Whirlpools ist das der richtige Ansatz.
Zur Laufzeit macht der Hersteller keine Angabe, und die Saugleistung liegt hörbar unter der eines Pool Blaster. Als Zweitgerät oder für den kleinen Geldbeutel ist der vidaXL trotzdem eine ehrliche Wahl.
Spricht dafür
- Der günstigste Sauger im Vergleich
- Abnehmbare Bürste löst Belag direkt beim Saugen
- Keine Einstellungen, ein Schalter genügt
- Klein genug für den Fußraum
Spricht dagegen
- Keine Herstellerangabe zur Laufzeit
- Saugleistung reicht nicht an die Markengeräte heran
Ratgeber: den passenden Whirlpool Sauger finden
Handsauger oder Sauger mit Stange: Bei einem Whirlpool mit anderthalb bis zwei Metern Durchmesser kommt man von außen überall hin, ein Handgerät reicht. Sobald ein Pool dazukommt, braucht es eine Stange, sonst steht man bis zur Hüfte im Wasser. Die Modelle hier reichen von ganz ohne bis 205 Zentimeter.
Bürsten für weiche Wände: Aufblasbare Whirlpools haben nachgiebige Innenwände. Harte Rollen und starre Kanten rutschen daran ab, weiche Bürsten aus PVA oder PVC nehmen den Belag mit. Wer nur den Boden absaugt und die Wand vergisst, sieht den Rand nach zwei Wochen deutlich.
Eigener Filter statt Rückführung: Alle Geräte in dieser Liste sammeln den Schmutz in einem eigenen Behälter. Das ist der wichtige Unterschied zu Saugern, die den Dreck in die Anlage weiterleiten und damit den Whirlpool Filter zusetzen. Ein Edelstahlsieb wird ausgespült, ein Vliesbeutel irgendwann ersetzt.
Laufzeit und Ladezeit zusammen lesen: 40 bis 50 Minuten Laufzeit klingen kurz, reichen für ein Becken aber mehrfach. Entscheidender ist die Ladezeit. Vier bis fünf Stunden bedeuten, dass ein spontaner zweiter Durchgang ausfällt. Der PoolyPoly ist hier mit zwei Stunden Ladung für 90 Minuten Betrieb am unkompliziertesten.
Auftrieb einplanen: Ein Sauger unter Wasser drückt nach oben. Je länger die Stange, desto anstrengender wird das Schieben. Kurze Handgeräte lassen sich deshalb erstaunlich gut führen, während lange Stangen ohne Räder am Kopf schnell ermüden.
Saugen ersetzt keine Wasserpflege: Der Sauger holt heraus, was am Boden liegt. Trübes Wasser, Gerüche und Belag an der Wasserlinie sind dagegen eine Frage der Chemie. Dafür gibt es Aktivsauerstoff-Granulate, und wer den Geruch verändern will, greift zu Whirlpool Duft.
Vor dem Saugen abstellen: Läuft die Umwälzpumpe, wirbelt sie den Schmutz auf und der Sauger bekommt nur die Hälfte. Anlage aus, ein paar Minuten warten, bis sich alles gesetzt hat, dann in Ruhe absaugen. Gleiches gilt für die Massagedüsen.
Was sonst zum Becken gehört: Unter das Becken gehört eine Whirlpool Matte, damit von unten kein Kies durchdrückt. Für die Technik lohnt der Blick auf die Whirlpool Pumpe, und wer abends im Wasser sitzt, ergänzt eine Whirlpool Beleuchtung.
Häufige Fragen
Wie oft muss ein Whirlpool abgesaugt werden?
Bei regelmäßiger Nutzung einmal pro Woche. Wird der Whirlpool im Freien betrieben und steht unter Bäumen, lohnt sich der Sauger auch alle drei bis vier Tage. Entscheidend ist weniger der Kalender als der Blick auf den Boden: Sobald sich eine sichtbare Schicht bildet, ist es Zeit.Kann ich einen normalen Poolsauger im Whirlpool benutzen?
Nur bedingt. Poolsauger haben breite Köpfe und lange Stangen, beides stört im engen Becken. Dazu kommen die weichen Wände aufblasbarer Whirlpools, an denen harte Rollen abrutschen. Ein kompaktes Gerät mit schmalem Kopf arbeitet dort schlicht gründlicher.Braucht der Sauger einen Stromanschluss am Becken?
Nein, alle Geräte in dieser Liste laufen mit Akku oder Batterie. Das ist am Whirlpool auch die einzig sinnvolle Bauart, weil ein Kabel im Wasser weder praktisch noch sicher wäre. Geladen wird vor dem Einsatz, meist über ein USB-Kabel.Was passiert, wenn ich mit laufender Pumpe sauge?
Die Umwälzung hält den feinen Schmutz in der Schwebe, der Sauger erwischt dann nur einen Bruchteil. Besser ist es, die Anlage abzustellen und ein paar Minuten zu warten, bis sich alles am Boden abgesetzt hat. Danach geht das Saugen deutlich schneller.Wie reinige ich den Sauger nach dem Einsatz?
Behälter oder Beutel entleeren, den Filter unter fließendem Wasser ausspülen und alles offen trocknen lassen. Bleibt Restfeuchte im Gehäuse, riecht das Gerät nach wenigen Wochen. Bei Edelstahlsieben genügt Wasser, Vliesbeutel werden gelegentlich ersetzt.Lohnt sich ein Akkugerät gegenüber Batteriebetrieb?
Ab etwa einem Einsatz pro Woche ja. Batterien sind bequem und sofort verfügbar, kosten über eine Saison aber mehr als der Aufpreis für ein Akkugerät. Wer den Whirlpool nur im Sommer nutzt und selten saugt, fährt mit Batterien günstiger.Fazit
Für die meisten aufblasbaren Whirlpools ist der Bestway LAY-Z-SPA Xtras die passende Wahl: schwenkbarer Kopf mit Bürsten, auswaschbarer Edelstahlfilter und keine Verbrauchsteile. Wer neben dem Whirlpool noch einen Pool betreut, greift zum PoolyPoly mit seinen drei Aufsätzen und der kurzen Ladezeit.
Nach oben hin lohnt der Poolwonder Cleverix, weil dort die Mechanik auf mehrere Saisons ausgelegt ist. Und wer nur gelegentlich den Boden abzieht, ist mit dem Pool Blaster Spa Vac Plus für unter 50 Euro ausreichend gerüstet.






