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Eine elektrische SUP Pumpe nimmt einem genau den Teil ab, der am meisten Kraft kostet: die letzten drei bis vier PSI, bei denen sich die Handpumpe kaum noch bewegen lässt. Statt zehn Minuten zu drücken, stellt man den Zieldruck ein, hängt die Pumpe an und packt in der Zwischenzeit den Rest der Ausrüstung aus.

Beim Kauf entscheidet vor allem eine Frage: Akku oder Autoanschluss. Eine 12-Volt-Pumpe ist günstiger und läuft beliebig lange, bindet einen aber an den Parkplatz. Eine Akkupumpe funktioniert auch am Steg, hält dafür nur für eine begrenzte Zahl Boards. Wir haben neun aktuelle Modelle gegenübergestellt, darunter beide Bauarten.

9Pumpen im Vergleich
4 bis 12Minuten bis zum vollen Board
12 bis 22erreichbarer Druck in PSI
15.000größte Akkukapazität in mAh

Die Top 3 auf einen Blick

Beste Wahl
Decathlon Itiwit Elektropumpe 12 V / 15 A
1,2 Kilogramm, Manometer bis 15 PSI, Nieder- und Hochdruckstufe und zwei Jahre Garantie.
Größter Akku-Vorrat
TOPUMP TPS300 Elektrische SUP Pumpe mit Akku, 20 PSI Hochdruckpumpe
7800-mAh-Akku für bis zu sieben Boards, 430 l/min in Stufe eins, Auto-Stopp bei 1,4 bar.
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Blytech SUP Pumpe Akku 13500 mAh,tragbare SUP Pumpe elektrisch 20 PSI
13.500 mAh für vier SUPs, aktive Kühlung, 20 PSI und Betrieb wahlweise am Auto.

Alle SUP Elektropumpen im Vergleich

ElektropumpeStromquelleMax. DruckTempoPreisklasse
Decathlon Itiwit 12 V / 15 ABeste Wahl12 V Auto, mind. 15 A15 PSI300 l Board in etwa 12 minPreis beim Händler
TOPUMP TPS300Größter Akku-VorratAkku 7800 mAh oder 12 V1,4 bar, etwa 20 PSI3,2 m SUP in 7 min auf 1,4 bar€€€€
TOPUMP TPS260Leichteste AkkupumpeAkku, USB-C-Ladung20 PSI10,5 Fuß SUP in 6 min auf 12 PSI€€€
Blytech SUP Pumpe AkkuBestes Preis-Leistungs-VerhältnisAkku 13.500 mAh oder 12 V20 PSI11 Fuß SUP in etwa 8 min auf 15 PSI€€
Tonsim Sup Pumpe 4 ModiSchnellste im FeldAkku 6 x 2600 mAh oder 12 V20 PSI10,6 Fuß SUP in etwa 4 min€€
TONSIM 20PSI mit LCDGrößte AkkukapazitätAkku 15.000 mAh oder 12 V20 PSI350 l/min in Stufe eins€€
BAVIZZN 22PSI 12V DCGünstigster Einstieg12 V Auto22 PSI10,6 Fuß SUP in 6 min auf 12 PSI
Jobe SUP Pumpe 12VDirekt an die Autobatterie12 V Auto oder Krokodilklemmen20 PSI, 1,4 barnicht angegeben€€€
Mini Paddle Board PumpeLeichteste im RucksackAkku 3 x 2600 mAh12 PSIlangsamer als alle anderen

Die Pumpen im Einzelnen

  • Stromquelle12 V Auto, mindestens 15 A
  • Maximaldruck15 PSI
  • Tempo300 l Board in etwa 12 Minuten
  • Gewicht1,2 kg bei 25 cm Länge
  • Manometer0 bis 15 PSI, umschaltbar auf bar und hPa
  • Druckbereiche1 bis 2 PSI Niederdruck, 10 bis 15 PSI Hochdruck
  • AufsätzeBoston, Mini-Boston, Hochdruck
  • Gehäuserostfreier Stahl
  • Garantie2 Jahre

Geeignet für: Wer am Parkplatz aufpumpt und eine Pumpe will, die auch in fünf Jahren noch Ersatzteile hat

Die Itiwit ist die durchdachteste Pumpe in diesem Vergleich, und das liegt weniger an den Zahlen als an der Auslegung. Sie deckt zwei Druckbereiche ab, den niedrigen fürs Kajak und den hohen fürs SUP, hat ein umschaltbares Manometer und stoppt beim eingestellten Wert von allein. Man schließt sie an und kümmert sich um etwas anderes.

Mit 1,2 Kilogramm und 25 Zentimetern Länge ist sie kompakter als die meisten Akkupumpen, obwohl sie ohne Akku auskommt. Das Motorgehäuse aus rostfreiem Stahl ist bei einem Gerät, das regelmäßig im Sand und in der Nähe von Salzwasser steht, kein Marketingpunkt, sondern der Grund, warum es die zweite und dritte Saison überlebt.

Die eine Bedingung ist das Auto. Der Zigarettenanzünder muss mindestens 15 Ampere liefern, und damit ist sie eine Pumpe für den Parkplatz am See, nicht für die Wanderung dorthin. Wer das akzeptiert, bekommt zwei Jahre Garantie und eine Marke, bei der man Ersatzteile noch bekommt. Ausführlicher steht das im Test der Itiwit Elektropumpe.

Spricht dafür

  • Stoppt beim eingestellten Zieldruck von allein, man muss nicht danebenstehen
  • Nur 1,2 Kilogramm bei 25 Zentimetern Länge, das leichteste 12-Volt-Modell hier
  • Motorgehäuse aus rostfreiem Stahl statt Kunststoff
  • Deckt Niederdruck fürs Kajak und Hochdruck fürs SUP mit einem Gerät ab
  • Manometer lässt sich zwischen PSI, bar und hPa umschalten
  • Drei Aufsätze liegen bei, darunter Boston und Mini-Boston
  • Zwei Jahre Garantie und eine Marke mit Filialnetz dahinter

Spricht dagegen

  • Braucht zwingend das Auto, der Zigarettenanzünder muss mindestens 15 Ampere liefern
  • Zwölf Minuten für ein 300-Liter-Board sind langsamer als die schnellen Akkupumpen
  • Kein Akkubetrieb, also keine Option am Steg oder auf dem Campingplatz ohne Fahrzeug
  • Maximal 15 PSI, für Boards mit höherem Empfehlungsdruck zu wenig
Platz 2

TOPUMP TPS300 Akku-Elektropumpe

Größter Akku-Vorrat
  • Akku7800 mAh, 96,2 Wh
  • Reichweitebis zu 7 Boards je Ladung
  • Stufe 1430 l/min
  • Stufe 2120 l/min
  • Tempo3,2 m SUP in 5 min auf 1,0 bar, 7 min auf 1,4 bar
  • EntlüftenBoard in etwa 1 Minute leer
  • Laden3,5 Stunden über USB-C
  • Zubehör7 Düsen
  • BauteileTeflon-Kolbendichtungen, hochfeste Kunststoffzylinder

Geeignet für: Gruppenausflüge, bei denen mehrere Boards nacheinander an die Pumpe müssen

Die TOPUMP TPS300 ist die Pumpe für alle, die selten allein losfahren. Ein 7800-mAh-Akku, der laut Hersteller für bis zu sieben Boards reicht, löst genau das Problem, an dem billige Akkupumpen scheitern: Nach dem zweiten Brett ist der Vorrat weg, und das dritte pumpt wieder jemand von Hand.

Technisch überzeugt die Zweistufigkeit. 430 Liter pro Minute in der ersten Stufe füllen das Board in wenigen Minuten grob auf, danach übernimmt die zweite Stufe mit 120 Litern und drückt den Restdruck präzise bis zum Zielwert. Ein 3,2-Meter-SUP steht so nach sieben Minuten bei 1,4 bar.

Praktisch unterschätzt wird der Entlüftungsmodus. Ein Board in einer Minute leerzusaugen erspart das Wälzen über halbleere Luftkammern und macht das Aufrollen deutlich enger. Wie man das ohne Pumpe hinbekommt, steht in unserer Anleitung zum Luft aus dem SUP Board ablassen.

Spricht dafür

  • 7800-mAh-Akku reicht laut Hersteller für bis zu sieben Boards nacheinander
  • 430 l/min in der ersten Stufe, der höchste Volumenstrom im Vergleich
  • Zweistufig mit Auto-Stopp, die zweite Stufe drückt gezielt den Restdruck auf
  • Entlüftungsmodus leert ein Board in etwa einer Minute, das erspart das Aufrollen mit Restluft
  • Teflon-Kolbendichtungen halten die Wärmeentwicklung niedrig
  • Lädt über USB-C in 3,5 Stunden, kann parallel am 12-Volt-Kabel laufen
  • Sieben Düsen für nahezu alle Hochdruck-Inflatables

Spricht dagegen

  • Teuerste Pumpe im Vergleich
  • 1,4 bar entsprechen etwa 20 PSI, für Boards mit höherem Wunschdruck knapp
  • Der Hersteller nennt kein Gewicht
  • Sieben Boards je Ladung gelten für den Idealfall, bei kalter Witterung sind es weniger
  • Maximaldruck20 PSI
  • Tempo10,5 Fuß SUP in 6 min auf 12 PSI, 7 bis 7,5 min auf 15 PSI
  • Gewicht2,78 lbs, etwa 1,26 kg
  • Maße7,05 x 6,10 x 3,23 Zoll
  • Laden2,5 Stunden über USB-C
  • Reichweitebis zu 3 Boards ohne Überhitzung
  • Lebensdauerbis zu 500 Aufpumpvorgänge laut Hersteller
  • Zubehörverschiedene Düsen

Geeignet für: Wer die Pumpe im Rucksack mitnimmt und trotzdem volle 15 PSI erreichen will

Die TPS260 ist die kleine Schwester der TPS300 und trifft einen anderen Kompromiss: weniger Akkuvorrat, dafür deutlich weniger Volumen und Gewicht. Mit rund 1,26 Kilogramm und Maßen um 18 mal 15 mal 8 Zentimeter passt sie in eine Seitentasche des SUP-Rucksacks, statt einen eigenen Platz zu beanspruchen.

An Leistung fehlt es dabei nicht. Sechs Minuten auf 12 PSI und siebeneinhalb auf 15 PSI bei einem 10,5-Fuß-Board sind Werte, die den meisten 12-Volt-Pumpen ebenbürtig sind. Der Ladevorgang über USB-C dauert nur zweieinhalb Stunden, sie ist also am Abend vor der Tour schnell wieder voll.

Die Grenze steht klar in der Beschreibung: bis zu drei Boards ohne Überhitzung. Für eine Person oder ein Paar reicht das an einem Tag locker, für den Vereinsausflug nicht. Wer regelmäßig vier oder mehr Bretter aufpumpt, greift zur TPS300 oder zu einer Pumpe mit 12-Volt-Anschluss.

Spricht dafür

  • Mit etwa 1,26 Kilogramm die leichteste vollwertige Akkupumpe hier
  • Passt mit 18 x 15 x 8 Zentimetern in jeden Rucksack
  • Zweistufig und trotz der Größe in 6 Minuten auf 12 PSI
  • Lädt in nur 2,5 Stunden über USB-C, schneller als die größere TPS300
  • Bis zu 500 Aufpumpvorgänge Lebensdauer laut Hersteller
  • Auch für Wings, Drachen und aufblasbare Zelte geeignet

Spricht dagegen

  • Nur bis zu drei Boards je Ladung, weniger als die Hälfte der TPS300
  • Bei mehreren Boards nacheinander droht Überhitzung
  • Kein 12-Volt-Betrieb genannt, der Akku ist die einzige Quelle
  • Teurer als die leistungsstärkeren Akkupumpen von Blytech und Tonsim
Platz 4

Blytech SUP Pumpe Akku 20 PSI

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Akku13.500 mAh
  • Reichweite4 SUPs je Ladung
  • StromquellenAkku oder 12 V Fahrzeugstrom
  • Druckbereich0 bis 20 PSI
  • Stufe 1360 l/min
  • Tempo11 Fuß Board in etwa 8 min auf 15 PSI
  • Entlüftenetwa 2 Minuten
  • Gewicht2 kg
  • Zubehör7 Aufsätze, Aufbewahrungstasche
  • ExtrasTragegriff, LED-Licht, aktive Kühlung mit Axiallüfter

Geeignet für: Der beste Kompromiss aus Akkuvorrat, Druck und Preis für den regelmäßigen Einsatz

Die Blytech ist das rundeste Angebot unterhalb der TOPUMP-Preisklasse. Sie bringt mit 13.500 mAh genug Akku für vier Boards mit, lässt sich alternativ am 12-Volt-Anschluss betreiben und erreicht 20 PSI. Damit deckt sie beide Nutzungsarten ab, statt sich auf eine festzulegen.

Der Punkt, der sie von günstigen Akkupumpen abhebt, ist die aktive Kühlung. Ein Axiallüfter und Lüftungsöffnungen halten die Temperatur unten, und genau daran scheitern viele Pumpen an einem 30-Grad-Tag nach dem zweiten Board. Der Preis dafür sind zwei Kilogramm Gewicht.

Die Bedienung läuft über voreingestellte Modi für SUP, Zelt und Kajak oder über die freie Druckwahl, das LED-Display zeigt den Istwert. Ein Hinweis aus der Herstellerbeschreibung ist ernst zu nehmen: Der Akku sollte nicht monatelang leer im Keller liegen, sonst leidet die Kapazität. Nach der Saison also einmal aufladen und dann einlagern.

Spricht dafür

  • 13.500 mAh reichen für vier SUPs je Ladung, deutlich mehr als bei den Pumpen dieser Preisklasse
  • Läuft wahlweise am Akku oder am 12-Volt-Anschluss des Autos, damit fällt die Reichweitenfrage weg
  • Aktive Kühlung mit Axiallüfter, das ist der Punkt, an dem billige Pumpen im Hochsommer abschalten
  • Voreingestellte Modi für SUP, Zelt und Kajak, dazu freie Druckwahl bis 20 PSI
  • LED-Display mit Echtzeitdruck und Abschaltautomatik
  • Entlüften in etwa zwei Minuten
  • Tragegriff, Aufbewahrungstasche und integriertes Licht für die Dämmerung
  • Deutlich günstiger als die beiden TOPUMP-Modelle

Spricht dagegen

  • Mit 2 Kilogramm die schwerste Akkupumpe im Vergleich
  • Acht Minuten für 15 PSI sind langsamer als bei Tonsim und TOPUMP
  • Der Hersteller warnt selbst davor, den Akku dauerhaft leer stehen zu lassen
  • Produktbeschreibung ist maschinell übersetzt und stellenweise gedrängt
  • Akku6 x 2600 mAh, bis 36 Minuten Laufzeit
  • Reichweitebis zu 7 Boards mit 10,6 Fuß
  • StromquellenAkku oder 12 V Autoanschluss
  • Maximaldruck20 PSI
  • Stufe 1350 l/min
  • Stufe 270 l/min
  • Tempo10,6 Fuß Board in etwa 4 Minuten
  • Entlüftenetwa 3 Minuten
  • ModiSUP, Kajak, Zelt, Ballon
  • Zubehör7 Düsen, Tragetasche, LED-Licht

Geeignet für: Wer möglichst schnell aufs Wasser will und häufig mehrere Boards hintereinander aufpumpt

Die Tonsim mit den vier Modi ist die schnellste Pumpe in diesem Vergleich. Rund vier Minuten für ein 10,6-Fuß-Board sind ein Wert, den sonst keiner der Hersteller angibt, und er kommt durch die kräftige erste Stufe mit 350 Litern pro Minute zustande.

Die Modi für SUP, Kajak, Zelt und Ballon sind mehr als eine Spielerei, denn sie verhindern den häufigsten Fehler: ein Kajak mit SUP-Druck aufzupumpen. Wer die Werte lieber selbst setzt, stellt am LCD einen Zielwert zwischen 1 und 20 PSI ein und lässt die Abschaltautomatik arbeiten.

Ein Punkt bleibt offen. Der Akku fasst sechs Zellen à 2600 mAh und liefert laut Hersteller 36 Minuten Laufzeit, aus denen sieben Boards werden sollen. Das geht rechnerisch auf, lässt aber keine Reserve für kaltes Wetter oder ein Board mit größerem Volumen. Wer den Wagen dabei hat, hängt sie im Zweifel an den 12-Volt-Anschluss.

Spricht dafür

  • Etwa vier Minuten für ein 10,6-Fuß-Board, der schnellste angegebene Wert im Vergleich
  • Bis zu sieben Boards je Ladung, gleichauf mit der teuersten Pumpe hier
  • Vier voreingestellte Modi nehmen die Druckwahl ab
  • Läuft wahlweise am Akku oder am 12-Volt-Anschluss
  • LCD zeigt den Druck von 1 bis 20 PSI in Echtzeit, Auto-Stopp verhindert Überdruck
  • Integriertes Licht für frühe Morgenstarts
  • Sieben Düsen und Aufbewahrungstasche im Lieferumfang

Spricht dagegen

  • 36 Minuten Gesamtlaufzeit sind knapp bemessen, sieben Boards gehen nur bei zügigem Ablauf
  • Kein aktives Kühlsystem genannt
  • Der Hersteller nennt weder Gewicht noch Maße
  • Produktbeschreibung mit Emojis und Nummerierung ist unübersichtlich
Platz 6

TONSIM 20PSI Elektrische SUP Pumpe mit LCD

Größte Akkukapazität
  • Akku15.000 mAh
  • StromquellenAkku oder 12-V-Autoadapter
  • Maximaldruck20 PSI
  • Stufe 1350 l/min
  • Stufe 270 l/min
  • Schlauch1 m
  • Gleichstromkabel3,4 m
  • AnzeigeLCD mit Echtzeitdruck und Abschaltautomatik
  • Zubehör6 Düsenaufsätze, Tragetasche

Geeignet für: Lange Tage am Wasser ohne Auto in Reichweite, bei denen der Akku halten muss

Die TONSIM mit LCD führt das Feld bei der Akkukapazität an: 15.000 mAh sind mehr als bei jeder anderen Pumpe hier. Was der Hersteller nicht sagt, ist, wie viele Boards daraus werden, und diese fehlende Angabe ist der wunde Punkt einer sonst gut ausgestatteten Pumpe.

Die Leistungsdaten entsprechen der schnellen Tonsim aus dem vorigen Abschnitt: 350 Liter pro Minute in Stufe eins, 70 in Stufe zwei, bis zu 20 PSI, LCD mit Abschaltautomatik. Praktisch ist das 3,4 Meter lange Gleichstromkabel, mit dem man vom Kofferraum aus noch ein Stück Richtung Ufer kommt.

Als Zweitquelle liegt der 12-Volt-Autoadapter bei, sodass ein leerer Akku nicht das Ende des Tages bedeutet. Wer viel unterwegs ist und die Pumpe für Zelt, Luftmatratze und Board gleichermaßen braucht, bekommt hier viel Kapazität für vergleichsweise wenig Geld. Was die Pumpe im Vergleich zur Handarbeit erspart, steht in unserer Anleitung zum SUP Board aufpumpen.

Spricht dafür

  • 15.000 mAh sind die größte Akkukapazität im Vergleich
  • Zwei Stromquellen, Akku oder 12-Volt-Adapter
  • 350 l/min in der ersten Stufe für schnelles Füllen, 70 l/min für den präzisen Restdruck
  • LCD mit Echtzeitanzeige und automatischer Abschaltung beim Zielwert
  • 3,4 Meter Gleichstromkabel, damit reicht sie vom Auto bis ans Ufer
  • Sechs Düsenaufsätze und Tragetasche im Lieferumfang
  • 20 PSI Maximaldruck decken auch anspruchsvolle Boards ab

Spricht dagegen

  • Der Hersteller nennt keine Zahl, wie viele Boards je Ladung möglich sind
  • Kein Zeitwert für ein konkretes Board angegeben
  • Sechs Düsen statt der üblichen sieben
  • Kein aktives Kühlsystem genannt
  • Erst seit kurzem am Markt, es fehlen Langzeiterfahrungen
Platz 7

BAVIZZN 22PSI Elektrische SUP Pumpe 12V DC

Günstigster Einstieg
  • Stromquelle12 V Fahrzeugstrom, 3 m Kabel
  • Maximaldruck22 PSI
  • Motorenzwei
  • Tempo10,6 Fuß Board in 6 min auf 12 PSI, 8 min auf 15 PSI
  • Gewicht1,5 kg
  • Maße27,5 x 16,8 x 9,5 cm
  • AnzeigeLCD in PSI, bar oder kPa mit Auto-Stopp
  • Schlauch1 m
  • Zubehör7 Düsen

Geeignet für: Wer immer mit dem Auto anreist und möglichst wenig für eine zuverlässige Pumpe ausgeben will

Die BAVIZZN ist die günstigste Pumpe im Vergleich und macht dabei erstaunlich wenig falsch. Zwei Motoren, 22 PSI Maximaldruck, ein LCD mit Auto-Stopp und sieben Düsen: An der Ausstattung liegt es nicht, wenn man hier zögert.

Der Verzicht auf den Akku ist der eigentliche Preisunterschied zu den Modellen darüber, und für viele ist er unerheblich. Wer ohnehin mit dem Auto an den See fährt, pumpt am Parkplatz auf und trägt das fertige Board zum Wasser. Dafür entfällt die Sorge um die Restkapazität komplett, denn am Fahrzeugstrom läuft die Pumpe so lange, wie man will.

Mit 1,5 Kilogramm ist sie zudem leichter als die meisten Akkumodelle, weil der Akku eben der schwerste Einzelteil ist. Was fehlt, ist ein Entlüftungsmodus, und über Kühlung oder Dauerbetrieb sagt der Hersteller nichts. Für ein bis zwei Boards je Ausfahrt ist das kein Problem.

Spricht dafür

  • Günstigste Pumpe im Vergleich
  • 22 PSI Maximaldruck, der höchste Wert im gesamten Feld
  • Zwei Motoren für zügiges Füllen trotz niedrigem Preis
  • Nur 1,5 Kilogramm, leichter als jede Akkupumpe hier außer der Mini
  • Läuft dauerhaft am Fahrzeugstrom, es gibt keine Kapazitätsgrenze
  • LCD mit Umschaltung zwischen PSI, bar und kPa und automatischer Abschaltung
  • Drei Meter Fahrzeugkabel und sieben Düsen im Lieferumfang

Spricht dagegen

  • Kein Akku, damit ausschließlich am Auto nutzbar
  • Kein Entlüftungsmodus genannt
  • Keine Angabe zu Kühlung oder Dauerbetrieb
  • Kein Markenhersteller mit Ersatzteilversorgung dahinter
Platz 8

Jobe SUP Pumpe 12V

Direkt an die Autobatterie
  • Stromquelle12 V, Zigarettenanzünder oder Krokodilklemmen
  • Maximaldruck20 PSI, 1,4 bar
  • Stromaufnahme12,23 A
  • Kabel3 m
  • Schlauch1,3 m
  • Maße29,5 x 13,5 x 16 cm
  • Bauartzweistufig, Niederdruck bis Hochdruck

Geeignet für: Wer die Pumpe direkt an die Batterie klemmen will, etwa bei einem Fahrzeug ohne belastbaren Zigarettenanzünder

Die Jobe ist die klassische 12-Volt-Pumpe aus dem Wassersporthandel und unterscheidet sich in einem Punkt von allen anderen: Krokodilklemmen liegen bei. Damit lässt sie sich direkt an die Autobatterie klemmen, was überall dort hilft, wo der Zigarettenanzünder abgesichert ist und bei 12 Ampere aussteigt.

Technisch ist sie zweistufig ausgelegt und erreicht bis zu 20 PSI, die Stromaufnahme von 12,23 Ampere ist sauber angegeben. Drei Meter Kabel und 1,3 Meter Schlauch geben genug Spielraum, um das Board neben statt hinter dem Auto aufzupumpen.

Was fehlt, sind Zahlen zum Tempo. Ohne Angabe, wie lange ein Board braucht, verkauft sich eine Pumpe in diesem Preisbereich schwer, zumal die BAVIZZN dieselbe Aufgabe für deutlich weniger Geld übernimmt. Der Markenname und die Klemmen sind hier das eigentliche Argument.

Spricht dafür

  • Krokodilklemmen liegen bei, das erlaubt den direkten Anschluss an die Autobatterie
  • Zweistufige Bauweise von Nieder- auf Hochdruck
  • Bis zu 20 PSI, damit auch für Boards mit hohem Wunschdruck geeignet
  • Drei Meter Stromkabel und 1,3 Meter Schlauch, viel Bewegungsfreiheit
  • Jobe ist eine im Wassersport etablierte Marke
  • Stromaufnahme von 12,23 A ist angegeben, das erspart das Raten beim Sicherungswert

Spricht dagegen

  • Teuerste 12-Volt-Pumpe im Vergleich, ohne dafür mehr zu leisten
  • Der Hersteller nennt keine Aufpumpzeit
  • Mit 29,5 x 13,5 x 16 cm die sperrigste Pumpe hier
  • Kein Akku und kein Entlüftungsmodus genannt
  • Sehr knappe Produktbeschreibung ohne Angabe zu Gewicht oder Düsen
Platz 9

Mini Paddle Board Pumpe mit Akku

Leichteste im Rucksack
  • Gewicht700 g
  • Akku3 x 2600 mAh
  • Maximaldruck12 PSI mit Auto-Stopp
  • LadenUSB-C
  • Zubehörmehrere Düsen für SUP, Kajak, Betten und Pools
  • AuslegungPortabilität statt Geschwindigkeit
  • Farbeschwarz

Geeignet für: Als Zweitpumpe im Rucksack oder für Touren, bei denen jedes Gramm zählt

Die Mini-Pumpe ist der Sonderfall in dieser Liste. Mit 700 Gramm wiegt sie ein Drittel einer normalen Akkupumpe und passt in eine Jackentasche. Der Hersteller ist dabei ungewöhnlich ehrlich und schreibt selbst, dass es um Tragbarkeit geht und nicht um Geschwindigkeit.

Der harte Grenzwert sind 12 PSI. Viele aufblasbare Boards wollen 15 PSI, und die letzten drei PSI sind genau die, die das Brett steif machen. Wer mit 12 PSI paddelt, merkt bei größerem Körpergewicht, dass sich das Board in der Mitte durchbiegt. Für Kajaks, Luftbetten und Pools ist der Druck dagegen völlig ausreichend.

Sinnvoll ist sie als Zweitgerät: für die Tour, bei der das Auto weit weg steht, als Reserve, wenn der große Akku leer ist, oder für den Rest der Ausrüstung. Als einzige Pumpe für ein 15-PSI-Board taugt sie nicht, da bleibt der Griff zur SUP Doppelhubpumpe die verlässlichere Lösung.

Spricht dafür

  • Mit 700 Gramm die mit Abstand leichteste Pumpe im Vergleich
  • Passt in jeden Rucksack, kein Auto und keine Steckdose nötig
  • Auto-Stopp bei 12 PSI verhindert Überdruck
  • Lädt über USB-C, also mit demselben Kabel wie das Handy
  • Mehrere Düsen für SUP, Kajak, Luftbetten und Pools
  • Günstig genug, um sie als Ersatzlösung mitzunehmen

Spricht dagegen

  • Nur 12 PSI, für Boards mit 15 PSI Empfehlung reicht das nicht aus
  • Der Hersteller sagt selbst, es gehe um Portabilität und nicht um Geschwindigkeit
  • Kleiner Akku von 3 x 2600 mAh, kein Wert zur Boardzahl genannt
  • Kein 12-Volt-Betrieb
  • Kein Entlüftungsmodus

Welche Elektropumpe für welchen Fall

Welches Set passt zu Ihnen?
Anreise mit dem Auto, Pumpe soll lange halten
Stahlgehäuse, zwei Druckbereiche, zwei Jahre Garantie.
Mehrere Boards nacheinander ohne Strom
7800 mAh für bis zu sieben Boards, 430 l/min.
Pumpe muss in den Rucksack
Etwa 1,26 Kilogramm und trotzdem volle 15 PSI.
Akku und Auto, ohne viel auszugeben
13.500 mAh, 20 PSI und aktive Kühlung.
Möglichst schnell aufs Wasser
10,6 Fuß Board in etwa vier Minuten.
Kleinstes Budget, Auto immer dabei
Zwei Motoren, 22 PSI, 1,5 Kilogramm.
Anschluss direkt an die Autobatterie
Krokodilklemmen und drei Meter Kabel im Lieferumfang.
Notfallpumpe für die Tour
700 Gramm, aber nur bis 12 PSI.

Ratgeber: Die richtige elektrische SUP Pumpe kaufen

Akku oder 12 Volt: Das ist die erste und wichtigste Entscheidung. Eine 12-Volt-Pumpe ist günstiger, leichter und läuft unbegrenzt, bindet einen aber an den Parkplatz. Eine Akkupumpe funktioniert überall, hat dafür eine feste Zahl von Boards je Ladung. Modelle mit beiden Anschlüssen, wie die Blytech oder die Tonsim, umgehen die Frage.

Ventil prüfen: Fast alle aufblasbaren Boards haben ein Halkey-Roberts-Ventil, auch H3 oder HR genannt, das typische Drehventil. Die meisten Pumpen liefern den passenden Aufsatz mit, dazu Boston- und Mini-Boston-Adapter für Kajaks und Luftbetten. Wer mehrere Sportgeräte besitzt, achtet auf einen möglichst vollständigen Düsensatz.

Einstufig oder zweistufig: Einstufige Pumpen fördern mit konstantem Luftstrom und werden gegen Ende langsam, weil der Gegendruck steigt. Zweistufige saugen zunächst viel Luft an und verdichten sie in der zweiten Stufe, wodurch die letzten PSI deutlich schneller gehen. Alle guten Modelle hier arbeiten zweistufig.

Zieldruck einstellen statt danebenstehen: Die Abschaltautomatik ist inzwischen Standard und der eigentliche Komfortgewinn. Man stellt 15 PSI ein, hängt die Pumpe an und packt in der Zwischenzeit Paddel, Leash und Weste aus. Wichtig ist, den vom Boardhersteller empfohlenen Druck zu nehmen, meist 12 bis 15 PSI, und nicht den Maximalwert der Pumpe.

Wärme ist der Feind: Elektropumpen arbeiten am Anschlag, und viele brauchen nach einem Board ein paar Minuten Pause. Wer mehrere Bretter hintereinander aufpumpt, sollte auf ein aktives Kühlsystem oder eine ausdrückliche Angabe zur Boardzahl ohne Überhitzung achten. Sonst steht man nach dem zweiten Brett und wartet.

Entlüften nicht vergessen: Pumpen mit Deflationsmodus saugen das Board in ein bis drei Minuten leer, und das ist am Ende des Tages mehr wert als eine Minute beim Aufpumpen. Ein wirklich luftleeres Board rollt sich enger und passt ohne Kampf zurück in den Rucksack.

Autobatterie: Die Sorge, die Batterie leerzupumpen, ist unbegründet, die Stromaufnahme liegt bei rund 12 bis 15 Ampere über wenige Minuten. Wer ganz sichergehen will, lässt den Motor während des Aufpumpens laufen. Wichtiger ist die Absicherung des Zigarettenanzünders: Manche Pumpen brauchen mindestens 15 Ampere, und eine 10-Ampere-Sicherung fliegt dann sofort.

Handpumpe als Reserve: Elektronik am Wasser fällt irgendwann aus. Eine leichte Handpumpe im Auto kostet wenig und rettet den Tag. Wer den Kraftaufwand kennenlernen will, findet die Alternativen in unserem Vergleich der Triple Action Pumpen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert das Aufpumpen mit einer Elektropumpe?

Je nach Pumpe und Boardvolumen zwischen vier und zwölf Minuten bis 15 PSI. Zweistufige Modelle sind deutlich schneller als einstufige, weil sie den Widerstand bei den letzten PSI besser überwinden. Der entscheidende Vorteil ist aber nicht die Zeit, sondern dass man in dieser Zeit etwas anderes tun kann.

Auf wie viel PSI muss ein SUP Board aufgepumpt werden?

Für die meisten aufblasbaren Boards liegt der empfohlene Druck zwischen 12 und 15 PSI, das entspricht etwa einem bar. Der genaue Wert steht auf dem Board neben dem Ventil oder in der Anleitung. Der zusätzlich genannte Maximaldruck ist eine Materialangabe und kein Zielwert.

Akkupumpe oder Anschluss ans Auto?

Wer ohnehin bis zum Wasser fährt, fährt mit einer 12-Volt-Pumpe günstiger und ohne Kapazitätsgrenze. Wer die Pumpe zum Steg, auf den Campingplatz oder ans abgelegene Ufer mitnimmt, braucht einen Akku. Modelle mit beiden Anschlüssen sind der sichere Kompromiss.

Kann eine Elektropumpe auch die Luft ablassen?

Viele Modelle haben einen Deflationsmodus und saugen das Board in ein bis drei Minuten leer. Das erspart das Wälzen über halbleere Luftkammern und macht das Aufrollen deutlich enger. Bei den 12-Volt-Pumpen im Vergleich ist diese Funktion seltener angegeben.

Geht die Autobatterie beim Aufpumpen leer?

Praktisch nicht. Die Pumpen ziehen etwa 12 bis 15 Ampere über wenige Minuten, das steckt jede gesunde Batterie weg. Wer sichergehen will, lässt den Motor laufen. Wichtiger ist, dass die Sicherung des Zigarettenanzünders zur Stromaufnahme der Pumpe passt.

Reicht eine Pumpe mit 12 PSI Maximaldruck?

Für Kajaks, Luftbetten und Pools ja, für die meisten SUP Boards nicht. Dort liegt der empfohlene Druck bei 12 bis 15 PSI, und genau die letzten PSI machen das Brett steif. Bei 12 PSI biegt sich ein Board unter schwereren Paddlern spürbar durch.

Fazit

Wer mit dem Auto anreist, macht mit der Itiwit von Decathlon am wenigsten falsch: zwei Druckbereiche, umschaltbares Manometer, Stahlgehäuse und zwei Jahre Garantie bei nur 1,2 Kilogramm. Sie ist nicht die schnellste, aber die Pumpe, die man in fünf Jahren noch benutzt.

Soll es unabhängig vom Fahrzeug gehen, ist die TOPUMP TPS300 mit ihrem Akku für bis zu sieben Boards die Referenz und entsprechend teuer. Das beste Verhältnis aus Vorrat, Druck und Preis bietet die Blytech, weil sie Akku und 12-Volt-Betrieb kombiniert und als eine der wenigen aktiv gekühlt wird. Wer einfach nur günstig aufpumpen will und das Auto ohnehin dabei hat, nimmt die BAVIZZN. Und wer mehrere SUP Boards oder aufblasbare Kajaks besitzt, spart mit jeder Elektropumpe an jedem einzelnen Ausflug Zeit und Kraft.

Max ist begeisterter Stand Up Paddler und betreibt den SUP Blog stand-up-paddling.org. Er hat bereits Dutzende SUP Boards getestet und noch mehr Blogbeiträge über Stand Up Paddling geschrieben. Bei WassersportMax verantwortet er den Themenbereich SUP.

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